DOME steht für Digital Optisch Messen und Evaluieren

Zum Prinzip:

Über eine LED werden kurze (auch Zeit diskontinuierliche) Lichtpulse ausgesandt, die auf eine Photodiode treffen, wenn sie von einem Gegenstand oder z.B. einer Hand reflektiert werden. Das daraus resultierende Signal weist – je nach Bewegung des erkannten Gegenstandes oder der Hand - eine bestimmte, erfassbare Charakteristik auf.

Um dieses reflektierte Nutz-Signal auswerten zu können, ist es notwendig, störende Einfluss- faktoren auf die Photodiode auszuschalten. Störende Einflüsse können aus dem Umgebungslicht, aus Fremdlicht, aus Veränderungen der Oberfläche, durch Staub oder Feuchtigkeit oder aus mechanischen Veränderungen der Bedienoberfläche resultieren. Über eine erste, analog aufge- baute Regelschleife wird daher alles, was störend auf die Photodiode einwirken könnte, eliminiert.

Über die Software wird das Nutz-Signal mit einem hinterlegten Profil abgeglichen. In diesem Profil ist die Definition dessen enthalten, was der Sensor als Teil eines Produkts (siehe auch Anwendungsbereiche) leisten soll. 

Der Sensor wird diskret mit handelsüblichen Bauteilen aufgebaut. Die Verfügbarkeit der notwendigen Komponenten ist somit gewährleistet. Ist die Sensorik integraler Bestandteil des Produkts, kann auf ein separates IC sogar verzichtet werden. Der RAM/ROM Bedarf ist gering. 

In der Grundfunktion benötigt DOME im optischen Frontend eine LED und eine Photodiode. Geht die Anforderung an die Sensorik über einen einzelnen „Bedienpunkt“ hinaus, handelt es sich also um eine komplexere Anwendung, werden mehr als eine LED eingesetzt - physikalisch bleibt es jedoch bei einem Empfänger. Der Aufbau der kompletten Sensorelektronik nimmt deutlich unterproportional zu, da über das optische Frontend hinaus die eigentliche DOME-Elektronik
( Hardware und Software ) nur minimal angepasst werden muss.